Rock The Dog, die Geschichte

Die Szene:
Eine Liftfahrt in einem Bürogebäude im Jahr 2008. Zwei Männer um die 40, seit kurzer Zeit beruflich miteinander verbunden, sprechen über Musik...

Rockmusik, klassische und moderne Rockbands, nicht lang, gerade einmal so lang, um vom Erdgeschoß in den zweiten Stock zu kommen. Kurze Zeit später führen sie das Gespräch fort – und beschließen, einmal gemeinsam zu jammen. Schlagzeug und Gitarre. Dass man daraus mehr machen könnte, als nur im Proberaum zu versauern, ist spätestens dann klar, als ein junger stimmgewaltiger Showman am Bass zu den beiden dazustößt.
Puff-tschack – fertig ist die Rockband!

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Mit Coverversionen spielt man sich im Laufe der Zeit zusammen: The Who, AC/DC, Volbeat, ZZ Top, Depeche Mode, Sisters of Mercy etc. stehen auf der Setlist, und das Trio erhält Verstärkung durch eine zweite Gitarre, ein groß gewachsener, hagerer Kerl, der bald zu einem optischen Markenzeichen (schwarzer Anzug, Sonnenbrille!) der Band werden sollte. Erste Auftritte stehen an, dem Publikum gefällt‘s. Der Drummer – ein umtriebiger Kommunikator durch und durch – wird nicht müde, die Band zu promoten und immer mehr Menschen darauf aufmerksam zu machen. Rock The Dog – so nennt sich das Quartett mittlerweile – erspielt sich nach und nach ein treues Stammpublikum. Die Live-Shows sind gut besucht, die Band spielt im Grazer ppc, im Moxx, im Explosiv, Party ist angesagt, man trifft sich, freut sich und hat Spaß. Old man rock’n‘roll!
Und dann stellt sich die Frage: Immer nur andere Songs covern oder was Eigenes machen? Der Liftgitarrist hat jugendliche Erfahrungen als Songwriter, und der Typ im schwarzen Anzug schreibt gerne Texte. Also versuchen sie das einmal gemeinsam. Innerhalb kurzer Zeit entsteht ein Dutzend Songs, 5 davon schaffen es auf die erste EP The End of the Beginning (2014). Knackige Rocksongs und eine Ballade, mit Rhythmus und Power und catchy Chorus Lines: ..."old man rock’n’roll, enjoy the minutes on stage..."; "...and April this is an anthem for our love, let’s shout it out, let’s shout it out..."; "...At the peachtree liqueur party I got a kiss and felt so bad..."

Ende 2015 geschieht dann etwas Unerwartetes: Der junge stimmgewaltige Showman verlässt die Stadt aus beruflichen Gründen. Für einen unmittelbar bevorstehenden Auftritt findet man kurzfristigen Ersatz – der langfristig bleiben sollte und melodiöse Bass-Linien und sichere Backing Vocals in die Band einbringt. Rock The Dog intensiviert die Arbeit an den eigenen Songs und spielt 2016 und 2017 erstmals auch eine Handvoll Unplugged-Shows. 2018 passiert zum zweiten Mal etwas Unerwartetes: Der umtriebige Kommunikator verlässt die Band. An seine Stelle tritt ein mehrsprachiger Kubaner mit Rhythmus im Blut, den das Leben von Havanna nach Turin und dann nach Graz verschlagen hat. ¡Bienvenido hombre!

2019 – nach 2 Jahren Konzert-Pause – sind Rock The Dog wieder live zu sehen. Auf der Setlist stehen nur mehr eigene Songs, Original Music von vier Originalen, Songs zwischen Rock und Pop, mit poetischer Kraft, rhythmischer Energie und einem Schuss Melancholie.

Wir freuen uns über deinen Besuch!

Die Personen:
-Der junge stimmgewaltige Showman: Markus Hoffermann, 2009 – 2015 am Bass und am Mikro.
-Der umtriebige Kommunikator: Bernd Haintz, 2008 – 2018 am Schlagzeug.
-Das groß gewachsene, hagere Markenzeichen: Heinz Kadanik, seit 2011 an der Gitarre.
-Der songwriterische Liftgitarrist: Stefan Schwar, seit 2008 an der Gitarre und am Mikro.
-Der kurzfristige Ersatz mit langfristiger Perspektive: Peter Worsch, seit 2016 am Bass und am Mikro.
-Der mehrsprachige Kubaner mit Rhythmus im Blut: Fernando Ramos, seit 2018 am Schlagzeug.